Damit ihr glaubt
19 ¶ Am Abend aber desselbigen Sabbats, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam JEsus und trat mitten ein und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch! 20 Und als er das sagte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, daß sie den HErrn sahen. 21 Da sprach JEsus abermal zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. 22 Und da er das sagte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmet hin den Heiligen Geist! 23 Welchen ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen, und welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten. 24 Thomas aber, der Zwölfen einer, der da heißet Zwilling, war nicht bei ihnen, da JEsus kam. 25 Da sagten die andern Jünger zu ihm: Wir haben den HErrn gesehen. Er aber sprach zu ihnen: Es sei denn, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmale und lege meinen Finger in die Nägelmale und lege meine Hand in seine Seite, will ich’s nicht glauben. 26 ¶ Und über acht Tage waren abermal seine Jünger drinnen und Thomas mit ihnen. Kommt JEsus, da die Türen verschlossen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede sei mit euch! 27 Danach spricht er zu Thomas: Reiche deinen Finger her und siehe meine Hände; und reiche deine Hand her und lege sie in meine Seite; und sei nicht ungläubig, sondern gläubig. 28 Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein HErr und mein GOtt! 29 Spricht JEsus zu ihm: Dieweil du mich gesehen hast, Thomas, so glaubest du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. 30 Auch viel andere Zeichen tat JEsus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. 31 Diese aber sind geschrieben, daß ihr glaubet, JEsus sei Christus, der Sohn GOttes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habet in seinem Namen.
Johannes 20, 19-31
I. Zur rechten Zeit am rechten Ort
„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben” soll Gorbatschow anläßlich seines Staatsbesuches in der DDR am 7. Oktober 1989 gesagt haben. Diese betuliche Spruchweisheit, wie ein Journalist diesen Satz bezeichnete, ist zwar auf keinem Tonband festgehalten, war aber für die Medien eine griffige Formulierung. Danach gab es kaum jemand in unserem Land, der diesen Satz nicht irgendwann einmal zitierte. Nachweislich hat Gorbatschow gesagt: „Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren.”
Christen wissen, wer das Leben ist. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben”, sagt Jesus Christus. Und wer auf das Leben nicht reagiert, ist tatsächlich in Gefahr.
An diesem denkwürdigen ersten Tag der Woche, an dem Jesus auferstanden war, hatten sich die Jünger versammelt. Sie standen noch unter dem Eindruck des schrecklichen Geschehens auf Golgatha. Ihr Herr und Meister war durch den grausamen Kreuzestod von ihnen genommen. Wann würden die Juden sich auch seiner Anhänger bemächtigen? Schon die Eltern des von Jesus geheilten Blindgeborenen fürchteten sich damals vor den Juden, Christus zu bekennen, da sie sonst aus der Synagoge ausgeschlossen wären. Wieviel Schlimmeres hatten die Jünger jetzt nach dem Tod Jesu zu befürchten. Zwar war Maria Magdalena gekommen und hatte behauptet, sie habe den Herrn gesehen. Auch Petrus und Johannes waren in dem leeren Grab gewesen. Doch ihre Herzen waren auch leer. Sie glaubten, weil das Grab leer war, aber von der Schrift her hatten sie es noch nicht begriffen, daß Jesus auferstehen müßte.
Da plötzlich tritt Jesus in ihren Raum. Ach, wie lange hätten sie miteinander sprechen und diskutieren können, und sie wären keinen Schritt in ihrem Glauben weiter gekommen. Wenn Christus nicht selbst in ein Leben hineintritt, bleibt der Mensch in Angst und Ungewißheit.
Die Türen sind verschlossen, niemand erwartet ihn ernsthaft. Wie gut, daß Jesus nicht wartet, daß jemand die Tür öffnet. Wie gut, daß er nicht wartet, bis sie bereit sind, ihn zu empfangen. Zu dieser erschütterten Schar von Jüngern spricht er seinen Friedensgruß. Das ist die Botschaft des Kreuzes und der Auferstehung. Nur vom Kreuz und von der Auferstehung kommt der Friede her. Welch eine segensreiche Begegnung ist das in diesem verschlossenen Raum. Jesus ist bei ihnen. Er ist aus dem Grab entwichen, er hat den Tod besiegt, er spricht zu ihnen und gibt ihnen vier Dinge:
1. Friede mit Gott.
Unsere natürliche Feindschaft mit Gott bedarf der Strafe. Darum ist Friede mit Gott zu notwendig und bedeutend. Nur Christus, der die Strafe auf sich genommen hat, kann diesen Frieden geben. „Friede sei mit euch” ergänzt „es ist vollbracht”. Sein Werk hat Frieden gebracht zwischen Gott und seinen Kindern.
2. Einen Auftrag
Wer den Frieden erhalten hat, darf auch Anteil haben an Christus selbst. Und wer Anteil an Christus hat, der erhält Aufgaben anvertraut. Die Aufgabe ist, Gesandter seiner Friedensbotschaft zu sein. Jesus sendet seine Jünger in die Welt. Sie sollen Boten seines Evangeliums vom Kreuz und von der Auferstehung sein. Der Vater hat ihn gesandt, jetzt sendet er seine Jünger.
3. Den Heiligen Geist.
Die Ausleger sind sich einig, daß es sich hier noch nicht um die volle Ausrüstung mit dem Heiligen Geist handelt (siehe Apostelgeschichte 2). Jesus bereitet seine Jünger vor. Es ist eine geistliche Stärkung, eine Zusicherung, daß sie in der Fülle des Heiligen Geistes von ihm zeugen werden.
4. Autorität des Evangeliums.
Christen können nicht statt Gott Sünden vergeben. Aber wer gemäß diesem Wort gerettet ist, dem können wir die Sündenvergebung zusprechen. Wer diesem Wort nicht glaubt, dem können wir sagen, daß seine Sünden nicht vergeben sind. Der dreieinige Gott hat sich gebunden an dieses Evangelium der Rettung durch den gekreuzigten Heiland.
Diese Begegnung mit Jesus werden die Jünger nie vergessen, auch wenn sie in den drei Jahren mit ihm große Dinge erlebt hatten. Die Evangelien sind voll von solchen Ereignissen: Jesu Macht über die Elemente, die Brotvermehrung, seine vollmächtige Bergpredigt, Krankenheilungen, Erweckungen vom Tode, der außergewöhnliche Fischfang oder die Verwandlung des Wassers zu Wein. Wie sehr mögen sie sich in diesen düsteren Stunden nach der Kreuzigung daran erinnert haben. Aber hatten alle diese großartigen Dinge den Glauben an die Auferstehung ihres Herrn bewirkt? Er ist zu ihnen gekommen, damit sie sehen, was sie nicht glauben konnten. Er bringt ihnen den Frieden mit Gott. Und jetzt wird er bei ihnen sein alle Tage bis ans Ende der Welt. Diesen entscheidenden Augenblick, diese entscheidende Begegnung mit dem auferstandenen Christus hat Thomas verpaßt.
Wieviel entscheidende Augenblicke, wieviel segensreiche Begegnungen haben wir in unserem Leben verpaßt. Die Schrift sagt nicht, warum Thomas an diesem Abend fehlte. Er mag einen triftigen Grund gehabt haben, eine wichtige Sache zu tun. Wie triftig der Grund auch immer sein mag, wie wichtig die Sache, die wir zu tun haben, eins ist Not, sagt Jesus zu Martha: „Maria hatte das bessere Teil gewählt.“ (Lukas 10, 42) Martha hatte wichtige Dinge zu tun. Gebe Gott, daß wir erkennen, welches für uns der rechte Ort zur rechten Zeit ist. Und wenn wir das erkennen, müssen wir uns auch an den rechten Ort begeben.
II. Der Glaube ist nicht jedermanns Ding
Paulus schreibt im Brief an die Thessalonicher, daß der Glaube nicht jedermanns Ding ist. Das heißt, nicht alle Menschen glauben dem Evangelium, oder sie glauben nicht an den auferstandenen Christus, was letztlich das gleiche ist. „Denn nicht aller ist der Glaube”, steht im Urtext. Dann schreibt Paulus weiter: „Treu aber ist der Herr.”
Wie schlimm wäre es um Thomas bestellt, wenn der Herr nicht treu wäre, und wie schlimm wäre es um uns bestellt. Unglaube ist nicht einfach Fehlen des Glaubens, sondern Ablehnung des Glaubens. Bertrand Russell war der Meinung: „Die Dummen sind sich sicher und die Intelligenten sind voll des Zweifels.“ Aber Thomas Zweifel ist nicht anzuerkennen als ernsthafte Wahrheitssuche. Zweifel ist Ablehnung, das zu glauben, was glaubwürdig ist. In der Bibel ist Zweifel böse, in der modernen Welt ist es eine grundlegende Tugend. In der Bibel wird von uns erwartet, den Worten und Taten Jesu zu vertrauen, denn er schuf uns, er starb für uns, er erhält uns und wird uns richten.
Thomas gehörte zu den Jüngern, die nie in den Vordergrund getreten waren. Nur Johannes berichtet einiges über ihn. Als Lazarus gestorben war, wollte Jesus nach Bethanien gehen und sagte:
Lazarus, unser Freund schläft; aber ich gehe hin, daß ich ihn aufwecke.
Johannes 11, 11
Diese doppelte Bedeutung hat Thomas nicht verstanden. Lazarus durfte noch eine Reihe von Jahren leben. Eines Tages ist er natürlich gestorben. Weil Jesus hingegangen ist, und zwar nach Golgatha und zu seinem Vater im Himmel, wird Lazarus auferweckt werden und leben in Ewigkeit.
Die Jünger wollten Jesus davon abhalten, zu Lazarus nach Bethanien zu gehen. Sie hatten Angst, die Juden würden Jesus steinigen, wenn er sich dort wieder sehen ließe. Thomas ist es, der dann zu den anderen diesen traurigen Satz sagt:
Laßt uns mitziehen, daß wir mit ihm sterben.”
Johannes 11, 16b
Noch einmal hören wir von Thomas in den Abschiedsreden Jesu. Jesus tröstet vor seinem Tod die Jünger, fordert sie auf zu glauben, spricht von den Wohnungen im Hause seines Vaters und von der Stätte, die er den Seinen bereiten will. Da sagt Thomas:
Herr, wir wissen nicht, wo du hingehst; und wie können wir den Weg wissen.
Johannes 14, 5
In den gemeinsamen Jahren mit Jesus hat Thomas gesehen, was im Johannesevangelium steht, und sicher noch vieles darüber hinaus. Die anderen Jünger bezeugen ihm, daß sie den auferstandenen Herrn gesehen und mit ihm gesprochen haben. Acht Tage hat er Zeit, über dieses Zeugnis nachzudenken, die Freunde nach Einzelheiten zu fragen, sich wiederholen zu lassen, was Jesus zu ihnen gesprochen hat. Er bleibt ungläubig. Er will den Tatsachen nicht glauben, er hat sie nicht selbst gesehen. In der entscheidenden Stunde war er nicht dabei. Mit der Aussage von glaubwürdigen Zeugen gibt er sich nicht zufrieden. Sein Zweifel bleibt und er bleibt sogar, als Jesus vor ihm steht.
Nach dem Friedensgruß, der auch dem Thomas gilt, kommt Jesus ihm zuvor. Thomas muß nichts mehr sagen. Er muß sein Ansinnen, die Finger in Jesu Nägelmale legen zu wollen, nicht noch einmal wiederholen. Jesus erspart ihm das. Er sieht in das Herz des Thomas, und er sieht in eines jeden Menschen Herz. Mit jedem geht er nach seiner Lage individuell um. Er kennt uns besser, als wir uns selbst.
Thomas glaubte seinen Freunden nicht, aber er trennte sich auch nicht von ihnen. Als die Jünger sich nach acht Tagen wieder versammelten, kam er hinzu. Wenn in einer geistlichen Gemeinschaft ein Zweifler und Ungläubiger ist, muß ihm die Wahrheit gesagt werden, klar und deutlich. Wenn er sich nicht trennt, dann hat er die Chance Jesus zu begegnen.
III. Damit ihr glaubet
Paulus schreibt an die Korinther, daß Jesus gesehen wurde von fünfhundert Brüdern auf einmal. Bei der Auferstehung geht es nicht darum, etwas zu glauben, was man nicht wissen kann und unglaubwürdig scheint, sondern es geht darum, Tatsachen anzuerkennen. Die Tatsachen waren, daß die Jünger Jesus sahen und hörten. Sie erkannten ihn als den, der sie damals in seine Nachfolge gerufen hatte, und als den, der ans Kreuz geschlagen wurde. Sie hörten seinen Friedensgruß, und sie sahen seine Nägelmale. Sie glaubten durch sehen und hören. Thomas hatte die Aussage der Jünger. Es ging ihm ähnlich wie Nathanael.
Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von welchem Mose im Gesetz und die Propheten geschrieben haben, Jesum, Josephs Sohn von Nazareth. Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann von Nazareth Gutes kommen? Philippus sprach zu ihm: Komm und sieh es.
Johannes 1, 45 - 46
Jesus erkennt Thomas Unglauben und fordert ihn auf, seine Hände in die Nägelmale zu legen. Welch eine Ungeheuerlichkeit. Da hat ein Mensch vor, den auferstandenen Herrn zu untersuchen, und zu beurteilen: Ist er es oder ist er es nicht?
Jesus hat glaubwürdige Zeugen eingesetzt, die die Wahrheit verkünden. Uns wird zugemutet, ihnen zu glauben. Jesus wird uns Menschen untersuchen am Tage des jüngsten Gerichts, nicht wir ihn.
Maria wurde es verwehrt, Jesus zu berühren (Johannes 20, 17). Nachdem Jesus Thomas auffordert, ihn zu untersuchen, fordert er ihn auch auf, seinen Unglauben abzulegen und zu glauben. Kann man von einem Menschen Glauben fordern? Nein, das kann niemand, außer Christus selbst. Er hat Thomas alle Voraussetzungen dafür gegeben. Und jetzt geschieht, was auch geschehen muß. Johannes schreibt:
Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott.
Johannes 20, 28
Es geht ja nicht um das Glauben der Auferstehung. Die Auferstehung Jesu ist so häufig und genau bezeugt, daß eigentlich niemand sagen könnte: Das glaube ich nicht. Es geht nicht darum, zu glauben, daß das Grab leer und der Stein weggerollt war. Johannes sagt am Ende dieses Kapitels worum es geht:
...damit ihr glaubet, Jesus sei Christus, der Sohn Gottes, und daß ihr durch den Glauben das Leben habt.
Johannes 20, 31
Das ist der Grund und der Zweck, warum Johannes das Evangelium geschrieben hat. Es geht nicht um das Fürwahrhalten der Auferstehung, es geht um die Anerkennung Jesu als Herr, als Erlöser, als Gott.
Herr, du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen haben sie das Wesen und sind geschaffen.
Offenbarung 4, 11
Das bekennen die vierundzwanzig Ältesten, die vor dem Stuhl Gottes sitzen. Die Gottessohnschaft bedeutet völlige Einheit mit dem Vater. Jesus ist nicht ein Mittler unter vielen, nicht einer, der Gott besonders nahe stand. Wir brauchen keinen Pontifex d. h. keinen Oberpriester mehr. Wir haben einen Hohenpriester, von dem im Hebräerbrief steht:
Weil wir denn einen großen Hohenpriester haben, Jesus, den Sohn Gottes, der die Himmel durchschritten hat, so laß uns festhalten an dem Bekenntnis. Darum laßt uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben.
Hebräer 4, 14 + 16
Jesus, dem Sohn Gottes, können wir glauben und uns ihm anvertrauen. Er lebt, er sitzt zur Rechten Gottes, und er und der Vater sind eins.
Zu Philippus sagt Jesus:
So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater? Glaubst du nicht, daß ich im Vater bin und der Vater in mir ist? Die Worte, die ich zu euch rede, die rede ich nicht von mir selbst. Der Vater aber, der in mir wohnt, der tut die Werke.
Johannes 14, 9 + 10
Paul Blackham (All Souls) sagt: „Wenn Jesus nicht von den Toten auferstanden ist, hat nichts Bedeutung, wenn er aber auferstanden ist, hat nicht anderes Bedeutung.“
Wir haben die selben Zeugen seiner Auferstehung, wie Thomas. Wir können und müssen nicht sehen, hören oder gar tasten. Petrus schreibt:
Welchen ihr nicht gesehen und doch liebthabt und nun an ihn glaubet, wiewohl ihr ihn nicht sehet, und werdet euch freuen mit unaussprechlicher und herrlicher Freude. Und das Ende eures Glaubens davonbringen, nämlich der Seelen Seligkeit.
1. Petrus, 8
Glaube ist nicht anzuerkennen, daß Jesus auferstanden ist, sondern sich ihm anzuvertrauen. Er ist für uns in den Tod gegangen und auferstanden, damit wir das Leben haben. Das laßt uns im Glauben festhalten und ihn lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
Herr Jesus Christus,
du hast uns in deinem Wort Zeugen deiner Auferstehung gegeben. Wir kommen mit unseren Zweifeln, Fragen und unserem Kleinglauben zu Dir und bitten Dich um Vergebung. Mit neuem Vertrauen wollen wir dann mit Thomas sagen: Mein Herr und mein Gott. Danke, daß dein Geist selbst unserem Geist Zeugnis gibt, daß wir Gottes Kinder sind. Stärke und erhalte uns den Glauben bis wir vom Glauben zum Schauen gelangen.
Amen