Woran ich glaube
In ihrem Buch „Im Reich der Königin von Saba“ berichtet Carmen Rohrbach von einem Gespräch über den Glauben mit Rechmar, einer jungen Muslimin. Diese beschreibt ihr das Paradies, in das sie beide nach ihrem Tod wandern würden, wenn Carmen sich zum Islam bekenne. „Bestimmt werden wir uns im Paradies begegnen, wenn wir beide die Gebote unserer Religionen beherzigen“ ist ihre Antwort darauf. Sie schreibt:
Sorgenvoll schüttelt Rechmar den Kopf. 'Nein, du täuschst dich' sagt sie. 'Euer Gott ist nicht Allah. Euer Gott existiert gar nicht! Du bist eine Ungläubige. Wenn du das nur erkennen wolltest!' Rechmar ist klug, statt mich fortwährend zu beschwatzen, sagt sie pfiffig: 'Ich habe genug geredet. Beschreibe mir nun deinen Glauben.' Mit dieser Bitte bringt sie mich in arge Bedrängnis, denn ich bin keine Christin. Da ich in der Kindheit nicht mit einem Glaubensbekenntnis in Berührung gekommen bin, habe ich auch später nie das Bedürfnis verspürt, ein höheres Wesen anzubeten. Dennoch beschäftige ich mich mit Religion mehr als mancher Gläubige, denn ich finde das Thema spannend und lehrreich. Für mich ist Religion ein Teil unserer Geschichte, und ohne Kenntnis der Geschichte, so meine ich, kann man das Leben nicht verstehen.
Viel könnte ich Rechmar über Erkenntnisse und Erlebnisse während meiner Pilgerwanderung erzählen, niemals aber dürfte sie erfahren, daß ich an keinen Gott glaube. Sie würde tief erschrecken und könnte es nicht fassen. Jemand, der an den Christengott, den falschen Gott, glaubt, wird bemitleidet, manchmal auch verachtet, aber derjenige, der gar nicht glaubt, verliert den Status eines menschlichen Wesens. Ich würde ein Nichts sein, weniger wert als ein Hund, der als unrein und unsauber gilt.
Häufig habe ich Menschen gehört, die ihre Besorgnis über die „fortschreitende Islamisierung“ äußern, den Bau jeder neuen Moschee argwöhnisch betrachten und über jede türkische Frau mit einem Kopftuch ihren Kopf schütteln. Es mag zum Teil daran liegen, daß wir so gut wie nichts über den Islam wissen; und alles Fremde macht uns Angst. Aber was wissen Menschen in unserem „christlichen Abendland“ eigentlich über den christlichen Glauben? Könnten wir einem Moslem erklären, warum Allah und der Gott der Bibel nicht die Gleichen sind? Wenn auch die Zahl der Gottesdienstbesucher, die Taufen und Konfirmationen zurückgehen, so kommen doch noch sehr viele Menschen mit der Kirche in Berührung. Wissen sie woran sie glauben? Können wir, die wir uns nach unserem Herrn und Gott nennen, anderen erklären und bekennen, woran wir glauben? Vielen Menschen in unserem Land wird es so gehen, wie der Carmen Rohrbach. Religion ist auch in unserer Zeit wieder eine interessante Sache. Aber der Glaube an den einzigen, wahren und lebendigen Gott, der sich ausschließlich in der Heiligen Schrift offenbart, ist bei wenigen Menschen zu finden. Mit unserer Angst vor dem Islam erreichen wir nichts. Was Not tut, ist das mutige Bekenntnis zum unserem Herrn und Gott.
I. Ich glaube an Gott den Vater
„Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde.“ So wird es Sonntag für Sonntag in der Kirche gesprochen. Am Alltag wird dann eher gesagt: „Ach Gott oder mein Gott nochmal“, wenn Menschen über etwas verärgert sind. So wird der selbe Gott am Sonntag bekannt und am Alltag verlästert. Wer Gott nicht kennt, nimmt ihn auch nicht ernst. Das ist eine törichte und gefährliche Sache. David sagt:
Die Toren sprechen in ihrem Herzen: Es ist kein Gott. Sie taugen nichts und sind ein Greuel mit ihrem Wesen; da ist keiner, der Gutes tue. Der Herr schaut vom Himmel auf der Menschen Kinder, daß er sehe, ob jemand klug sei und nach Gott frage.
Psalm 14, 1 + 2
Aber Gott sieht nicht nur vom Himmel herab auf uns, er hat sich den Menschen durch sein Wort offenbart. Sie haben also die Möglichkeit, ihn kennenzulernen. Wir müssen nicht in der vagen Hoffnung leben, daß „über dem Sternenzelt ein lieber Vater wohnen muß.“ (Schillers „Ode an die Freude“) Im Lexikon der Bibel steht:
Es ist das Besondere der biblischen Botschaft im Unterschied zu allem menschlichen Denken, daß sie auf die Frage nach Gott nicht nur sagt, wie Gott ist, sondern vor allem was er tut, getan hat und tun wird. Je nach der Art und Weise, in der Gott tätig ist, erscheint er dabei als der schaffende Herrscher, als der rufende Gebieter oder als der leidende Erlöser.
Im ersten Buch Mose lesen wir, wie Gott „Himmel und Erde“ geschaffen hat, alle Tiere und den Menschen zu seinem Ebenbilde. Er gab ihnen Kleidung, Nahrung und Güter, erhielt und segnete sie. Damit erweist sich der „Gott des Himmels und der Erde“ (1. Mose 24, 3) als der „Allmächtige“ (1. Mose 28, 3; Offenbarung 11, 17). Im Unterschied zu den „Göttern, die Himmel und Erde nicht gemacht haben“ (Jeremia 10, 11), ist er „der lebendige Gott“ (5. Mose 5, 23; Apostelgeschichte 14, 15).
Denn der Herr, euer Gott, ist ein Gott aller Götter und Herr über alle Herren, ein großer Gott, mächtig und schrecklich, der keine Person achtet und kein Geschenk nimmt.
5. Mose 10, 17
Der allmächtige Gott kann nicht nur „alles, was er will“, er tut auch „alles“ (Jesaja 44, 24 ff), was ihm „gefällt“ und was er „denkt“ (Jesaja 46, 10ff). Er ist mit unseren menschlichen Gedanken und Vorstellungen nicht zu fassen, nicht zu ergründen. Darum muß er sich den Menschen offenbaren, und das tut er auch.
Damit, daß Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird ersehen, so man des wahrnimmt, an den Werken, nämlich an der Schöpfung der Welt; also daß sie keine Entschuldigung haben. Dieweil sie wußten, daß ein Gott ist, und haben ihn nicht gepriesen als einen Gott noch ihm gedankt, sondern sind in ihrem Dichten eitel geworden, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. Da sie sich für weise hielten, sind sie zu Narren geworden.
Römer 1, 20 – 22
Hiob kannte Gott, er wußte um die Größe und Allmacht Gottes. Aber in seinem Leid konnte er die Gedanken Gottes nicht verstehen. Auch seine vier Freunde und Ratgeber Eliphas, Bildad, Zophar und Elihu hatten kein verständiges Herz und konnten ihm nicht helfen. Von Gottes Größe und souveräner Gerechtigkeit wußte Hiob selbst zu sagen. Seine Schuld schien ihm nicht größer zu sein, als die der anderen. Er mußte erst die Begegnung mit Gott selbst machen, der zu ihm sagte:
Gürte deine Lenden wie ein Mann; ich will dich fragen, lehre mich! Wo warst du, da ich die Erde gründete? Sage an, bist du so klug!
Hiob 38, 3 + 4
Und dann fragte Gott Hiob viele Dinge, die die Schöpfung betreffen, und Hiob konnte am Ende antworten:
Ich erkenne, daß du alles vermagst, und nichts, das du dir vorgenommen, ist dir zu schwer. 'Wer ist der, der den Ratschluß verhüllt mit Unverstand?' Darum bekenne ich, daß ich habe unweise geredet, was mir zu hoch ist und ich nicht verstehe. 'So höre nun, laß mich reden; ich will dich fragen, lehre mich!' Ich hatte von dir mit den Ohren gehört; aber nun hat mein Auge dich gesehen. Darum spreche ich mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche.
Hiob 42, 2 – 6
Vor einiger Zeit sagte mir jemand: „Ich spüre, daß ich Gott näher gekommen bin.“ Was immer er für Empfindungen hatte, die Begegnung mit dem wahren und lebendigen Gott bewirkt nie zuerst angenehme Gefühle, sondern Furcht. Diese Furcht sollte zur Buße leiten, wie bei Hiob, weil es schrecklich ist, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen (Hebräer 10, 31). Als Gott Mose die Gebote gab, sagt er:
Denn Ich der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen; und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
2. Mose 20, 5 + 6
Ist es da nicht erstaunlich, daß das Glaubensbekenntnis damit anfängt: „Ich glaube an Gott den Vater.“ Gott ist heilig, allmächtig und schrecklich. Jesaja sieht in einer Vision Gott „sitzen auf einem hohen und erhabenen Stuhl“ und er hört Seraphinen rufen: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth und alle Lande sind seiner Ehre voll!“ (Jesaja 6, 1 + 3) Die Bezeichnung Vater wäre Jeremia sicher nicht über die Lippen gekommen. Er konnte nur sagen:
Weh mir, ich vergehe! Denn ich bin unreiner Lippen und wohne unter einem Volk von unreinen Lippen; denn ich habe den König, den Herrn Zebaoth, gesehen mit meinen Augen.
Jesaja 6, 5
Und doch bekennen Christen auf der ganzen Welt, daß sie an Gott den Vater glauben. Helmut Thielicke schreibt in seinem Buch „Das Gebet, das die Welt umspannt“:
Nein, wir können nicht sagen 'unser Vater!' Wir können es wirklich nicht! Nicht unter einer Bedingung, die allerdings einem Wunder gleichkäme, könnten wir es doch: wenn nämlich der Vater, ehe wir den Mund auftun, zuerst zu uns gesprochen hätte.
II. Und an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn
Gott hat gesprochen. Wenn er spricht, dann geschieht es.
Psalm 33, 9
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1, 2 + 14
Durch Jesus Christus, das „fleischgewordene Wort Gottes“ hat Gott zu uns gesprochen. Er hat zum Menschen gesprochen auf eine Weise, wie er es zur Zeit des Alten Testamentes nicht getan hatte. Jesus sprach zu den Menschen von Gott als von seinem Vater und er sprach von dem Weg, auf dem sie zum Vater kommen können:
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennet ihr ihn und habt ihn gesehen.
Johannes 14, 6 + 7
Hier hat Gott gesprochen. In Jesus Christus gibt er uns die Möglichkeit, zu ihm zu kommen; und er sagt uns auch die Bedingung, unter der wir Vater sagen dürfen. Das kommt nicht nur einem Wunder gleich. Wer dieses Wunder glauben kann, wird mit David staunend ausrufen:
Das ist vom Herrn geschehen und ist ein Wunder vor unsern Augen.
Psalm 118, 23
Im Johannesevangelium wird von Philippus berichtet, der Jesus bittet, ihm den Vater zu zeigen. Es geht ihm offensichtlich nicht so leicht über die Lippen, Gott als Vater anzusprechen, wie den Gottesdienstbesuchern beim „Vaterunser“. Er will es genau wissen und fragt noch einmal nach: „Herr, zeige uns den Vater, so genügt es uns.“ (Johannes 14, 9) Jesus zeigt dem Philippus und uns nicht nur den Vater, sondern er und der Vater sind eins. Aber Philippus hatte das alles noch nicht erfahren, was wir wissen. Der Tod am Kreuz stand Jesus bei dem Gespräch mit Philippus noch bevor. Die Strafe für unsere Gottesferne und unsere Schuld hatte er noch nicht gesühnt. Der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste abtrennte, war noch nicht zerrissen. Der Zugang zum heiligen Gott war noch nicht frei. Nachdem Jesus am Kreuz gestorben war, zerriß der Vorhang „in zwei Stücke von oben an bis unten aus“ (Matthäus 27,51). Im Gericht Gottes hat Christus uns aus der Finsternis der Gottesferne heraus geholt, jeden, der daran glaubt. Stellvertretend für uns erduldete er die Strafe; und damit ist der Weg zu Gott, als zu unserem Vater, für immer frei. In einem Weihnachtslied heißt es:
Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket, ihr Enden der Erden! Gott und der Sünder, die sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud wird uns verkündiget heut, freuet euch, Hirten und Herden!
Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget, sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget! Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd; alles anbetet und schweiget.
Gott ist im Fleische: wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen. Gehet hinein eins mit dem Kinde zu sein, die ihr zum Vater wollt gehen.
Wie können wir eins mit dem Vater und dem Sohn werden? Jesus sagt in seinen Abschiedsreden im Johannesevangelium:
Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
Johannes 14, 23
Gott selbst ist es, der diese innige Gemeinschaft mit dem Menschen will. Der Mensch hat sie einst durch Ungehorsam zerstört. Als Gott Adam aus dem Garten Eden wies und die Cherubim mit dem Schwert davor lagerte, schien der Weg zu Gott für alle Ewigkeit verwehrt. Nur der sündlose Gottessohn war in der Lage ihn wieder frei zu machen.
Denn gleichwie durch eines Menschen Ungehorsam viele Sünder geworden sind, also auch durch eines Gehorsam werden viele Gerechte.
Römer 5, 19
Gerecht wird kein Mensch durch eigene Leistungen. Nicht ein moralisches Leben macht uns vor Gott gerecht, auch eine gute Beurteilung von Menschen gibt uns nicht die Gewißheit, daß wir vor Gott gerecht sind. Die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, kommt aus dem Glauben an seine Erlösung. Damit gehören wir nicht nur im irdischen Leben zu unserem Herrn. Er, der uns Leben gibt und volles Genüge, gibt uns auch Leben in Ewigkeit.
Paulus schreibt an die Korinther:
Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christum, so sind wir die elendsten unter allen Menschen.
1. Korinther 15, 19
Und Jesus sagt:
Vater, ich will, daß, wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, daß sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt, ehe denn die Welt gegründet ward.
Johannes 17, 25
Diese Zusage reicht für die lebendige Hoffnung, sie reicht für die Gewißheit, daß wir vom Glauben zum Schauen gelangen werden. Im Dunkel unserer Zweifel und Anfechtungen sollten wir auf dieses helle Licht des Evangeliums sehen.
Jesus Christus, Gottes Sohn, ist in die Welt gekommen, zu suchen und selig zu machen, die sonst verloren gehen würden. Er ist gekommen als Retter, aber er wird wiederkommen als Richter. Selig kann sich jeder nennen, der heute schon weiß, daß er durch Gottes Gnade und Jesu Tod diesem Gericht entgehen wird.
III. Ich glaube an den Heiligen Geist
Nach einer Predigt sagte mir ein Mann, das könne der Pastor doch wohl nicht glauben, was er gesagt hätte. Darauf antwortete ich ihm, daß ich es auch glauben würde. Kopfschüttelnd erklärte er mir, er könne es nicht. Wenn Gläubige beklagen, es würden heute so wenige Menschen noch glauben, dann sollten sie zweierlei bedenken:
1. Glauben im Sinne der Schrift heißt nicht, wenn wir für wahr halten, was in der Bibel steht. Ein Mensch kann an Gott glauben, an die Erlösungstat Jesu, sogar an die Auferstehung; aber wenn er keine Erkenntnis der Sünde und seines verlorenen Zustandes hat, Christus nicht als seinen Herrn anerkennt, hat er keinen rettenden Glauben.
2. Der Glaube hängt nicht allein von dem Willen eines Menschen ab. Niemand kommt ohne Zutun des Heiligen Geistes zur Sündenerkenntnis. Es ist Gottes Werk, daß wir an den glauben, den er gesandt hat. Das sagt Jesus in Johannes 6, 29.
„Wer nicht glaubt, den wird der Geist strafen wegen der Sünde, daß er nicht glaubt“ (Johannes 16). Das ist die eigentliche Sünde, die einen Menschen von Gott trennt, und dann alle anderen Sünden nach sich zieht.
Wer aber glaubt, den wird der Geist Gottes alles lehren und ihn erinnern, an alles, was Jesus gesagt hat. Er gibt ihm die Gewißheit, Gottes Kind zu sein.
Wenn das unser Glaube ist, daß Jesus Christus auf die Welt gekommen ist, seinen Vater zu verherrlichen und Sünder selig zu machen, dann sollte das auch unser Bekenntnis sein. Wir müssen nicht darüber reflektieren, ob Menschen das glauben. Wer erfahren hat, daß der Herr in ihm selbst den Glauben gewirkt hat, sollte auch auf Gottes Wirken in den Herzen der anderen vertrauen. Er ist auch heute noch der Schöpfergott. „Wenn er spricht, geschieht es, wenn er gebietet, so steht es da.“ (Psalm 33, 9) „Er wirkt in einem Menschen beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2, 13) „Und wem Gott gnädig ist, dem ist er gnädig, und wessen er sich erbarmt, dessen erbarmt er sich.“ (2. Mose 33, 19) Wenn wir unseren Glauben an Ihn bezeugen, wird er tun nach seinem Wohlgefallen.
Herr Jesus Christus,
wir bekennen Dir, daß unser Glaube oft so schwach und angefochten ist, daß auch wir nur rufen können: „Ich glaube lieber Herr, hilf meinem Unglauben.“ Darum bitten wir dich wie die Apostel es taten: „Stärke uns den Glauben.“ Wenn wir mit dem Mund unseren Glauben bekennen, dann schenke Du uns Deines Geistes Kraft dazu, damit unser Bekenntnis durch ein dankbares und gehorsames Herz bestätigt wird. Wirke Du in dieser Zeit der Gnade den Glauben in vielen Menschen, daß sie sagen können: „Ich glaube an Gott den Vater, den Allmächtigen, Schöpfer Himmels und der Erde, und an Jesus Christus, Gottes eingeborenen Sohn, unsern Herrn, der mit Dir und dem Heiligen Geist regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Erhalte uns alle im Glauben bis wir Dich schauen dürfen.
Amen