Königreich und Krippe
I. Die Majestät Gottes
„Der Mensch denkt, Gott lenkt,“ sagte mir jemand in diesen Tagen. Er wollte damit zum Ausdruck bringen, daß er wieder einmal erfahren mußte, daß nicht alles so verläuft, wie er es geplant und gewünscht hatte. Bei vielen Menschen drückt dieser fromm klingende Satz nur einen gewissen Fatalismus aus, manchmal auch eine Ahnung, daß Gott letztlich alle Dinge in seiner Hand hat.
Der Psalmist hat nicht nur eine vage Ahnung von der Macht Gottes. Für ihn ist es sicher, daß der Herr König ist. Er ist gewiß, daß er das Weltreich regiert, weil er es auch geschaffen hat. Diese Gewißheit bedeutet für ihn nicht, ohnmächtig ausgeliefert zu sein in ein Schicksal, sondern eine freudige Sicherheit. Er weiß, daß Gott regiert und nichts blindem Zufall unterworfen ist. Gottes Königsherrschaft ist von nichts und niemandem abhängig; sie ist nicht zeitlich begrenzt. Gottes Macht und Herrschaft wanken nicht, und was er geschaffen hat, ist physikalischen Gesetzen unterworfen, die sich auch nicht ändern. Nur darum können wir sie überhaupt verstehen. Auch wenn wir das Gefühl haben, daß alles wankt, wissen wir doch, daß der Herr die Welt hält. Er hat versprochen, daß, solange die Erde besteht, nicht aufhören wird Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht (1. Mose 8, 22). Welch eine Katastrophe wäre es, blieben für Jahre die Ernten aus, ginge für lange Zeit die Sonne nicht unter oder auf der anderen Seite der Erde die Sonne nicht auf. Welche Sicherheit ist es, zu wissen, daß der Herr aller Herren, der Schöpfer Himmels und der Erden, im Regiment sitzt. In welcher Angst und ständigen Unsicherheit müßten wir leben, hätten Menschen auf dieser Welt das letzte Wort. Die Stabilität, die durch Gottes Herrschaft besteht, wird garantiert dadurch, daß er Gericht hält und Gerechtigkeit schafft. Der 97. Psalm beginnt:
Der Herr ist König, des freue sich das Erdreich und seien fröhlich die Inseln, soviel ihrer sind.
und der 98. Psalm endet:
Die Wasserströme frohlocken, und alle Berge seien fröhlich vor dem Herrn, denn er kommt das Erdreich zu richten. Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht.
Heute hören wir so häufig, dieses oder jenes sei nicht mehr aktuell, entspräche nicht mehr der Zeit. Überall diktiert der Zeitgeist, und Menschen lassen sich von ihm diktieren. Sie lassen sich sagen, was man gerade tut, denkt, trägt, ißt, sich ansieht, glaubt und braucht. Auch wie oder was man vom Wort Gottes spricht, will man dem Zeitgeist anpassen. Gott aber ist nicht zeitlich, sondern ewig; er war gestern, er ist heute und wird morgen und in Ewigkeit der Gleiche sein. Gott ist kein aktueller Gott. Gottes Wort und Herrschaft bleiben trotz vieler Veränderungen, trotz Zeitgeist und ständig wechselnder Meinungen. Sein Heiligtum ist nicht unmodern. Gottes Gesetze und Lebensregeln sind aktuell, weil sie vom Schöpfer für diese Welt geschaffen wurden. Wenn wir uns danach richten, dann passen sie immer und sind gut für unser Leben.
Ein Prediger von All Souls sagte: „Bevor wir Kathrina und Szunami buchstabieren konnten, wußten die Psalmdichter schon von den Wasserwogen, die die Menschen bedrohen.“ Aber die Psalmdichter wußten auch, daß der Herr größer ist, als alle Wasserströme der Welt. Wenn er nur ein Wort spricht, müssen sie versiegen. Er ist der, der sie los läßt und er ist der, der sie zum Stillstand bringt.
Das Wissen um Gottes Macht und Herrschaft macht uns sicher, und es macht und demütig. Es führt uns unsere Schuld vor Augen, weil wir so oft an seiner Größe gezweifelt haben, ihm nicht vertraut, uns nicht an ihn gewandt, ihn nicht geehrt und nicht genug gedankt haben.
Der Engel und die himmlischen Heerscharen, die zu den Hirten in der Nähe Bethlehems kamen, stellten nur einen Abglanz der Herrlichkeit Gottes dar; aber sie waren von ihm ausgesandt. Die Hirten folgten ihrer Weisung, weil sie erkannten, sie war von der höchsten Autorität ausgegangen. So unglaublich die Aussage der Boten war, den Erlöser in einer Krippe zu suchen, so mußte sie doch wahr sein. Was von Gott kommt, ist die Wahrheit, mag unser Verstand oder unser Gefühl auch etwas anderes sagen. Mögen die Argumente der Welt noch so logisch erscheinen, daß Gottes Majestät und Herrschaft doch unseren Augen und Ohren sichtbarer und erfahrbarer sein müßte, so steht doch fest: Er regiert. Die Engel waren Abgesandte des Höchsten und sollten zu dem weisen, der da ist und der da kommt und der da sein wird. (Offenbarung 4, 8)
II. Die Niedrigkeit und Schwachheit Gottes
Auch Menschen mit sehr geringer Bibelkenntnis ist der Satz vertraut:
Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.
Lukas 2, 7
Ganz gleich, ob die Weihnachtsgeschichte am Heiligen Abend in einer völlig überfüllten Kirche gelesen oder in einem schönen Saal umrahmt mit festlicher Musik rezitiert wird, gerade dieser Satz hinterläßt bei den meisten Zuhörern eine besondere Stimmung. Die Geburt eines Kindes in einer dürftigen Umgebung und eine Krippe als Bett erinnern uns an Elendsbilder im Fernsehen von Kindern in den Kriegs- und Hungergebieten dieser Welt. Der anschließende Spendenaufruf für „Brot für die Welt“ wird sicher nicht vergeblich sein.
Warum berichtet Lukas als einziger Evangelist überhaupt so genau über die Geburt Jesu? Matthäus berichtet nur, daß Jesus geboren wurde, Markus beginnt sein Evangelium mit dem Dienst des Johannes und der Taufe Jesu und Johannes schreibt:
Das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
Johannes 1, 14
Gott hat es für nötig gehalten, sonst stände die Geschichte nicht in der Bibel:
Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit.
2. Timotheus 3, 16
Lukas berichtet davon jedoch kurz und knapp. Darum ist es für mich erstaunlich, wie dieser Bericht die Menschen angeregt hat, darüber rührselige Geschichten zu erzählen und kleine Ställe zu bauen, in denen allerlei Tiere und eine Krippe mit einem süßen Püppchen darin stehen. Fast jeder kennt von Kind auf Bilder, auf denen die sogenannte Heilige Familie umrahmt von Ochs und Esel zu sehen ist. In der Bibel ist an keiner Stelle gesagt, daß der Geburtsort Jesu ein Stall war. Eine nähere Beschreibung der Geburtsstätte finden wir nicht. Die Aussage, daß Maria und Josef keinen Platz in der Herberge fanden, Jesus in Windeln wickelten und in eine Krippe legten, ist kein Indiz dafür. Die Windeln waren übrigens Stoffstreifen, mit denen man im Orient Kinder einwickelte, um sie zu schützen. Wer das nicht tat, war arm oder ließ es dem Kind an Fürsorge fehlen. Jesus wurde unter den Umständen und der damaligen Zeit entsprechend gut versorgt.
So nüchtern, wie Lukas davon erzählt, soll der Bericht kein Mitleid erwecken, sondern uns vor Augen führen, wie tief sich Gott zu uns herab begibt. Jeder weiß, wie hilflos und schutzbedürftig ein Säugling ist. So gibt sich der Sohn Gottes schon zu Anfang seiner Erdenzeit in die Hände von Menschen. Er war auf die Fürsorge seiner Eltern angewiesen, die in einfachen Verhältnissen lebten. Nicht ein schönes Zimmer im Hause von reichen Leuten, geschweige denn ein Schloß war die erste Unterkunft des Königs der Welt. Später sagte er, daß er nicht einmal einen Platz habe, an dem er sein Haupt hinlegen könne. Diese Niedrigkeit, in die sich Gott begibt, macht Lukas uns deutlich. Mehr darf in diese Geschichte nicht hinein interpretiert werden. Die Geburt Jesu ist Wunder genug! Wer kann dieses Wunder fassen?!
Am Ende des 1. Teiles des Weihnachtsoratoriums von Bach singt der Baß:
Großer Herr, o starker König, liebster Heiland, o wie wenig achtest du der Erden Pracht! Der die ganze Welt erhält, ihre Pracht und Zier erschaffen, muß in harten Krippen schlafen.
Aber leiden mußte Jesus am Kreuz, nicht in der Krippe.
III. Verborgene Herrlichkeit Gottes
Sicher ist die Geburt eines Kindes immer etwas Außergewöhnliches und für Eltern etwas Wunderbares. Man kann sich vorstellen, daß auch Maria und Josef staunend und froh ihr Kind in den Armen hielten. Bei dem Trubel in Bethlehem, der dort wegen der Volkszählung herrschte, wird kaum jemand Notiz davon genommen haben. Schließlich geschieht so etwas jeden Tag irgendwo. Nichts aber auch gar nichts deutete darauf hin, daß diese Geburt etwas besonderes, ja göttliches war.
Die Hirten, die in der Gegend um Bethlehem nachts bei ihren Herden waren, bekamen ohnehin von alle dem nichts mit. Sie hielten sich in den umliegenden Hügeln auf, die hervorragendes Weideland für ihre Tiere waren. Tag und Nacht blieben sie hier. Viele Juden im naheliegenden Jerusalem wurden von ihnen mit Schafen beliefert, die diese im Tempel opfern wollten. So mußten die Hirten weitab von den Städten leben, hatten aber durchaus einen ehrenhaften Beruf. David wurde von der Herde weg zum König (2. Samuel 7, 8) und Amos zum Propheten (Amos 1, 1) berufen. Diese Hirten in der Gegend um Bethlehem hatte Gott sich ausgesucht. Sie durften dort auf den Feldern ein Stück seiner Herrlichkeit sehen. Im Urtext steht:
Und der Engel des Herrn stellte sich zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie, und sie gerieten in Furcht eine große Furcht! Und sagte zu ihnen der Engel: Nicht fürchtet euch! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, welche sein wird dem ganzen Volk, weil geboren wurde euch heute sein Retter, welcher ist der Gesalbte, Herr in der Stadt Davids.
Lukas 2, 9 – 11
Beim Anblick dieses Kindes in der Krippe wäre ihren menschlichen Augen die Herrlichkeit und Majestät Gottes verborgen geblieben. Ihre Augen hätten nur ein Baby erblickt, wie es viele gab, aber nicht den Gottessohn. Gott selbst mußte ihnen dieses Geheimnis offenbaren. Im Angesicht der Klarheit Gottes wurden ihnen unter Furcht und Zittern dafür die Augen geöffnet. Als sie dann vor der Krippe standen, lobten und priesen sie Gott.
So geschieht auch Bekehrung: Gott kommt aus seiner Verborgenheit und begegnet einem Menschen. Diese Begegnung mit der Klarheit und Majestät Gottes bewirkt zuerst Furcht – immer ist es unsere Schuld, die uns in Gottes Gegenwart zittern läßt - und dann offenbart sich Gott so, daß dieser Mensch zu ihm kommen kann. Er erkennt den heiligen Gott in der Krippe und am Kreuz, und dorthin kann er gehen. Das ist Grund, Gott zu preisen und zu loben.
Aber es gab auch in Bethlehem die vielen anderen, die so sehr mit sich beschäftigt waren, daß sie von der Geburt gar nichts gehört hatten. Wer interessiert sich auch für die Geburt eines fremden Kindes. Andere freuten sich vielleicht mit den Eltern, aber sie sahen das Kind an, wie jedes andere Kind auch. So war es später in Nazareth. Jesus war der Sohn des Zimmermanns, was sollte daran besonderes sein. Die Menschen sahen nur einen Jungen, später einen jungen Mann, der nicht anders zu sein schien, als viele andere auch. Am Ende des 2. Kapitels im Lukasevangelium steht, daß Jesus zu nahm an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen. Aber so wie Nathanael dachten viele: „Was kann von Nazareth Gutes kommen?“ (Johannes 1, 46) Erst als Philippus ihn zu Jesus führte, und der ihm die Augen öffnete, sah er in dem Zimmermannssohn aus Nazareth die Herrlichkeit Gottes: „Rabbi, du bist Gottes Sohn, du bist der König von Israel.“ (Johannes 1, 49)
Jetzt in der Vorweihnachtszeit wird von allen Seiten zur Besinnung aufgerufen. Wir sollen uns besinnen, was Weihnachten eigentlich bedeutet, nur kaum einer sagt es. In den Morgenandachten erfahren wir wieder einmal, daß Advent Ankunft heißt, aber nicht, auf wen oder was wir warten sollen. Im Holsteinischen Courier ermahnte im Zusammenhang mit dem verkaufsoffenen Adventssonntag ein moslemischer Geschäftsmann die Leser, diese Wochen für eine besinnliche Zeit zu nutzen. Er hat ja recht, sagt da so manch einer und fängt vielleicht an, über Weihnachten nachzudenken. Aber was fällt ihm dann ein? Da erscheint dieses trübe Bild von dem Stall und der Krippe. Und wer darin nicht die Herrlichkeit Gottes erkennen kann, versucht dieses Bild auf seine Art herrlich zu machen.
In einer Predigt habe ich einmal den Satz gehört: „Osterfest, Osternest, wer reißt den frommen Plunder von Jesu Grab.“ Darin erinnerte ich mich angesichts des vielen frommen Plunders um und an Jesu Krippe. Auch ich freue mich an den vielen Lichtern auf den Straßen, an den Geschäften und in den Fenstern der Häuser. Aber sie erhellen nicht die Dunkelheit dieser Welt, in die Jesus hinein geboren wurde. Diese Helligkeit hilft niemanden, in der Krippe den Gottessohn und den Erlöser zu erkennen. Dazu bedarf es der Klarheit und des Lichtes Gottes.
„Sind sie schon in Adventsstimmung?“ wird man in dieser Zeit häufig gefragt, oder: „Mir ist noch gar nicht so recht nach Weihnachten zumute.“ Doch Menschen brauchen keine Weihnachtsstimmung, sondern geöffnete Augen, in dem Kind in der Krippe und in dem Mann am Kreuz den Heiland und Erlöser der Welt zu erkennen.
Gott gab den Hirten durch den Engel ein Zeichen: „Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.“ Zur Bestätigung durften sie miterleben, wie die Menge der himmlischen Heerscharen Gott lobten und priesen. Aber das einzige Zeichen dafür, daß es der Gottessohn und der Erlöser der Welt ist, war die Krippe, nicht Krone und Zepter, nein, nur eine Krippe. Darauf kommt kein Mensch von selbst, Gott in einer Krippe zu suchen. Nicht einmal an der besonderen Schönheit des Kindes -kein holder Knabe im lockigen Haar- sollen sie ihn erkennen, nicht am Glanz und einem strahlenden Licht um ihn herum. Der einzige Hinweis ist die Krippe. Der einzige Hinweis für die Menschen wird später das Kreuz sein.
Viele suchen Gott immer noch an Orten, von denen sie annehmen, daß sie seiner würdig sind. Aber Gott läßt sich an keinen glanzvollen Ort zerren, an dem Menschen ihn gar nicht ehren und anbeten, auch nicht in die Frauenkirche und in die Dome.
Der Psalmdichter sieht Gott als „König und herrlich geschmückt.“ Was die Hirten zu sehen bekommen, ist nicht ein herrlich geschmückter König, sondern ein kleines Kind in der Krippe. Nichts aber auch gar nichts deutet beim Anblick dieses Kindes darauf hin, daß sie vor der Majestät Gottes stehen.
Fürwahr, du bist ein verborgener Gott, du Gott Israels, der Heiland.
Jesaja 45, 15
In der Schwachheit, die sich in der Krippe und dann am Kreuz offenbart, hat Gott das Geheimnis seiner Herrlichkeit verborgen. Paulus schreibt an die Epheser:
Mir, dem allergeringsten unter allen Heiligen, ist gegeben diese Gnade, unter den Heiden zu verkündigen den unausforschlichen Reichtum Christi, und zu erleuchten jedermann, welche da sei die Gemeinschaft des Geheimnisses, das von der Welt her in Gott verborgen gewesen ist, der alle Dinge geschaffen hat durch Jesum Christum.
Epheser 3, 8 + 9
Gottes Herrlichkeit und unsere Erlösung ist verborgen in der Krippe und am Kreuz. Selig, wem Gott dieses Geheimnis offenbart: „Dir ist heute der Heiland geboren.“ Der kann mit einstimmen in den Anfangschor des Weihnachtsoratoriums:
Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan! Lasset das Zagen, verbannet die Klage, stimmet voll Jauchzen und Fröhlichkeit an! Dienet dem Höchsten mit herrlichen Chören, laßt uns den Namen des Herrschers verehren.
Himmlischer Vater,
Deine Herrlichkeit ist für unsere Augen auf dieser Erde noch verborgen. Aber Du hast uns in Deiner großen Gnade gezeigt, wie und worin wir sie erkennen können. So können wir mit dem Liedvers von Jochen Klepper voll Dank sagen: „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt. Als wollte er belohnen, so richtet er die Welt. Der sich den Erdkreis baute, der läßt den Sünder nicht. Wer hier dem Sohn vertraute, kommt dort aus dem Gericht.“
Danke, Herr Jesus Christus, daß Dir die Krippe nicht zu gering war, daß Du in die Dunkelheit der Welt gekommen bist, daß Du die Schmach des Kreuzes erduldet hast, daß Du im Licht des Vaters auf uns wartest und wiederkommen wirst in Macht und Herrlichkeit.
Amen